Prominente Unterstützung für die FER

Der Chemieunfall in Oberhausen legte bekanntlich fast die ganze Stadt lahm und verhinderte, dass die Schach-Stadtmeisterschaften der weiterführenden Schulen wie geplant stattfinden konnte. Das spontan durchgeführte Ersatzturnier sorgte dennoch für gute Laune bei allen Anwesenden, zu denen sich auch Alfred Schlya gesellte.

Alfred Schlya an der FER
Heike Minneken, Alfred Schlya und Erika Ilgen (v.l.)

Der Ehrenpräsident des Deutschen Schachbundes und des Schachbundes NRW war allen Schadstoffwarnungen zum Trotz unserer Einladung gefolgt, um sich persönlich ein Bild vom Schulschach-Projekt der Friedrich-Ebert-Realschule zu machen.

Im langen Gespräch mit Schulleiterin Erika Ilgen ließ sich Schlya, der sich in seiner langen Funktionärs-Laufbahn insbesondere auch um das Oberhausener Schulschach verdient gemacht hat, nicht nur über bisher Erreichtes informieren, sondern sicherte zudem seine Unterstützung für die Schule bei der Bewerbung um das Qualitätssiegel Deutsche Schachschule zu.

Alfred Schlya spielt SchachAufmerksam verfolgte der Ehrenpräsident dann das Turniergeschehen, freute sich über gute spielerische Ansätze, gab Tipps zur Verbesserung und ließ es sich schließlich nicht nehmen, eine kleine Trainingspartie gegen einen der FER-Schüler zu spielen.

Am Ende des Tages hatte der unglückliche Zwischenfall im Chemiewerk zwar die Stadtmeisterschaft um ein paar Tage verschoben, das Schachprojekt der Friedrich-Ebert-Realschule konnte dennoch einen großen Schritt vorwärts machen.